Die Helmholtz-Schule lebt vom Engagement der Schüler. Zum Beispiel streicht jede Klasse vor ihrem Abschluss, ihr Klassenzimmer, um es so für die Nächsten, die dort vier Jahre verbringen werden, vorzubereiten.Die Schüler führen, durch die Schulleitung unterstützt, die Cafeteria und versorgen diese mit selbstgebackenen und gekochten Speisen.Auch die Schule fördert ihre Schüler indem Sie versucht, Werke der Schüler in die Öffentlichkeit zu tragen. So werden Theater-, Musik- und Tanzgruppen gefördert, die fester Bestandteil des Unterrichts sind. Zudem bieten die Fachräume die Möglichkeit, handwerklich etwas herzustellen, was ebenfalls stolz präsentiert wird. Allerdings beschränkt sich diese Präsentation auf die Flure der Schule, Bestätigung Aussenstehender ist nötig, um Erfolge wirklich feiern zu können. Die Schulleitung hat ausserdem große Probleme, die Schüler in erster Linie zu motivieren. So sind Unterricht in Sozialverhalten nötig, um den Schülern Höflichkeit, Zuverlässigkeit und Respekt als Werte der Gesellschaft zu vermitteln.Zudem wird der Migrationshintergrund von fast 60% der Schüler als Problem bei der Integration aufgefasst. Man kann dieses Wissen von anderen Kulturen allerdings auch als Potential sehen, welches nur Die besitzen, die in zwei Welten leben.

Die Oase die ich für die Wüste Gropiusstadt plane soll Raum für die Schüler bilden, in dem Sie sich und ihre Arbeiten präsentieren und feiern können. Die Intervention soll eine variable Struktur sein, die je nach Bedarf größere und kleinere Räume zur Verfügung stellen kann, in denen zum Beispiel Tanzaufführungen oder Theaterstücke aufgeführt werden können.Raum, der ein kulturelles Programm anbieten kann, fehlt der Gropiusstadt derzeit noch völlig.Dieser Raum könnte Besucher aus anderen Stadtteilen als auch Touristen anziehen - ein gutes Beispiel ist der türkische Wochenmarkt am Maybachufer, der nicht nur von Neuköllnern besucht wird.Gropiusstadt braucht kulturelle Events um als Stadtteil für Bewohner als auch Besucher interessant zu werden.


